TIPPS
Ganz unverbindlich und kostenlos!

Allgemeine Empfehlungen und Beratungen über das Internet können keine Gespräche ersetzen, die konkret auf Ihre aktuelle Lebenssituation, d.h. Ihren Einzelfall, abgestimmt sind. Dennoch gibt es ein paar Tipps und Informationen, die meines Erachtens eine große Allgemeingültigkeit haben und es verdient haben, hier aufgeführt zu werden.



FAMILIENRECHT

TIPP 1
Sichern Sie Ihre Unterlagen/Papiere

Wenn Sie sich trennen möchten oder bereits getrennt leben, hängen viele Ansprüche von den finanziellen Verhältnissen ab. Daher ist es wichtig, Belege, so weit möglich, zu sichern, d.h. die Originale Ihrer Dokumente an sich zu nehmen und Kopien von den gemeinsamen Dokumenten zu fertigen, All dies sollte außerhalb des gemeinsamen Haushalts deponiert werden. Zu wichtigen Unterlagen gehören u.a. Eheurkunde, Geburtsurkunden der Kinder, Testament, alle Versicherungsverträge, eigene Zeugnisse und Zeugnisse der Kinder,  Schlüssel, persönliche Papiere und Pässe einschließlich Sozialversicherungsunterlagen, Darlehensverträge, aktuelle Kontoauszüge zu allen Versicherungen und Bankkonten, Gehaltsabrechnungen der letzten 12 Monate, Steuerbescheide der letzten 3 Jahre, Bilanzen über selbständige Tätigkeiten der letzten 3 Jahre. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Im Zweifelsfall sichern Sie lieber zu viele Dokumente als zu wenig. Wenn Sie nicht wissen, wohin mit den Unterlagen, können diese während des Mandats selbstverständlich sicher bei mir deponiert werden.

TIPP 2
Ziehen Sie nicht heimlich aus!

Einfach in Abwesenheit des Anderen die Sachen packen und verschwinden, ist grundsätzlich keine gute Idee. Die m.E. einzige Ausnahme besteht, wenn Sie Opfer häuslicher Gewalt sind und um Ihr Leben fürchten müssen. Für "normale" Trennungen gilt: Sie selbst dürfen jederzeit gehen. Hinsichtlich Ihrer gemeinsamen Kinder und gemeinsamen Eigentums bedarf es jedoch der Zustimmung des Anderen, bevor Sie gehen. 

Ein Auszug ist umgekehrt eine kritische Situation und ich verstehe Ihre ggf. bestehende Sorge, dass die Trennung zur Eskalation führt. Meine Empfehlung ist daher, dass Sie sich vor einem Auszug rechtlich beraten lassen, um Fallstricke zu meiden. Ihre ehemalige Partnerin, Ihr ehemaliger Partner kann Sie nicht zwingen, mit ihr/ihm zusammenzubleiben. Wie der Anspruch auf Trennung schonend umgesetzt werden kann, bedarf sorgfältiger Begleitung und Planung.

Dabei helfe ich Ihnen gern!


TIPP 3
Lassen Sie sich nicht bedrohen!

Kennen Sie solche Sätze? 

Wenn du mir so kommst, dann melde ich das dem Jugendamt. Du weist gar nicht wie gut du es hast. Jetzt ziehe ich andere Seiten auf. Dann gehe ich eben zum Anwalt und du kriegst gar nichts. Wenn du zum Anwalt gehst, kostet das uns ein Vermögen und alles geht verloren. Ich kann auch ganz anders, dann siehst du die Kinder nie wieder.  Dann kündige ich eben meinen Job und du kannst sehen, wo du das Geld herbekommst.  Ohne mich bist du ein Nichts. 

Diese und ähnliche Sätze machen deutlich, dass die Kommunikation mit Ihrer ehemaligen Partnerin, Ihres ehemaligen Partners gestört ist. Diesen Drohungen nachzugeben bedeutet sich zum Spielball des anderen zu degradieren. Ich empfehle daher dringend, bei derartigen Äußerungen die Kommunikation zu unterbrechen und dem Anderen deutlich zu machen, dass Sie das Gespräch erst weiterführen, wenn Drohungen unterbleiben. 

Weiterhin hat mich meine Erfahrung gelehrt, je vehementer ein Beteiligter sich gegen die Inanspruchnahme von rechtlicher Beratung durch den Anderen wert, desto mehr fürchtet er, dadurch selbst etwas zu verlieren. Wenn der Andere ernsthaft eine faire Lösung finden möchte, dann muss er nicht drohen und auch nicht zu verhindern versuchen, dass Sie sich unterstützen lassen. Bei Drohungen ist also das richtige Mittel Ruhe zu bewahren, den Drohungen nicht nachzugeben und im Bedarfsfall Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ich helfe Ihnen gern!


COACHING

TIPP 1

Atmen!

Trotz Stress die Ruhe zu bewahren und konzentriert sein Ziel verfolgen fällt schwer, wenn die Gedanken sich überschlagen und die Aufgaben einen zu erdrücken scheinen. So befremdlich das nachfolgende klingt: Machen Sie eine Pause und atmen Sie. 1 bis 3 Minuten sind schon hilfreich. Schließen Sie möglichst die Augen oder richten Sie Ihr Blick in die Ferne. Und dann atmen Sie ganz bewusst, tief und langsam. Hilfreich ist es, wenn Sie sich dabei leise oder im Stillen die Aufforderungen geben EINATMEN PAUSE AUSATMEN PAUSE EINATMEN PAUSE AUSATMEN etc. Warum das hilft? Ganz einfach, durch die Konzentration auf die Atmung erhalten Sie Abstand vom aktuellen Stress. Dadurch ist es Ihnen anschließend möglich, mit der Distanz die Situation neu zu überdenken und planvoll weiter vorzugehen. Durch das bewusst Atmen beruhigt sich der Herzschlag, Sie sind dann biologisch gesehen nicht mehr im Angriffs- oder Fluchtmodus.

Versuchen Sie es einfach mal! Sie haben nichts zu verlieren außer 5 Minuten Ihrer Lebenszeit, in der Sie atmen, was Sie ohnehin tun müssen! Sehr gern zeige ich Ihnen weitere Entspannungstechniken und Hilfsmittel, Stress abzubauen.

TIPP 2

Rollenwechsel!

Nicht nur bei Streit, sondern bei jeder Kommunikation hilft es immens, sich in die Lage des Gegenüber zu versetzen. D.h. nicht, dass Sie für alles Verständnis haben müssen. In die Rolle des anderen zu schlüpfen heißt, zu überlegen, wie man selbst als Gegenüber die aktuelle Situation erleben würde, welche Bedürfnisse Sie in der Rolle des Anderen hätten und was Ihnen Angst machen würde. Hierdurch kann sich plötzlich nicht nur Verständnis sondern Einigkeit ergeben, die die Kommunikation erleichtern, das Verhältnis verbessern und Vereinbarungen festigen kann.

Gerade bei Konflikten zwischen Elternteilen erscheint immer wieder die Front unüberwindlich. Der Wunsch, alles zum Wohle des Kindes unternehmen zu wollen, wird eine hole Phrase, da es tatsächlich nur um Kampf geht. Das schadet Ihrem Kind mehr als Sie sich ggf. vorstellen können. Wenn Sie sich in die Lage des anderen ernsthaft hineinversetzen, kann das Verständnis oder sogar Dankbarkeit für bestimmte Verhalten mit sich bringen und Einigkeit bringen.

Ihr Kind wird voraussichtlich jede Vereinbarung, die sie mit dem anderen Elternteil treffen, entspannt mitmachen, wenn es das Gefühl hat, beide Elternteile wollen das so!

TIPP 3

Ich-Botschaften

Wir Menschen neigen bei Streitigkeiten leider oft dazu, die eigenen Wahrnehmungen als Tatsachen darzustellen und die Verantwortung hierfür auch allein dem anderen zuzuschieben. Oft treffen wir Verallgemeinerungen oder Rückschlüsse aufgrund von wenigen Erlebnissen, die auch eine ganz andere Erklärung haben könnten. Deshalb ist es hilfreich, in sog. Ich-Botschaften zu kommunizieren und die sog. 3 W - Regel zu beachten. Schildern Sie Ihre persönliche Wahrnehmung so neutral wie möglich. Erklären Sie dann welche Wirkung das auf Sie hat. Und als letzten Punkt äußern Sie Ihren Wunsch.

Ein Beispiel: Statt "nie räumst du den Geschirrspüler leer" wäre nach dieser Regel wie folgt kommuniziert.

Ich habe in den letzten Wochen allein den Geschirrspüler ausgeräumt, wenn ich das Geschirr benötigte. Das hat mich gestresst und ich dachte, du hättest den Geschirrspüler auch ausräumen können. Ich würde mir wünschen, dass wir eine Absprache hierzu treffen und uns diese Aufgabe zukünftig teilen.

Kommunikation ist ein spannendes Thema. Neben der Sprache sind Mimik und Gestik bedeutend und es wird auf verschiedensten Ebenen kommuniziert. Hinter einem "kommst du jetzt auch mal nach Hause" kann ein, ich bin es leid, immer auf dich zu warten, aber auch bzw. und ein, ich habe mir riesige Sorgen um dich gemacht, stecken. Im Rahmen eines Coachings gibt es auch hier verschiedene Tools, die Ihnen dazu verhelfen können, zukünftig mit den Anderen konfliktfreier zu kommunizieren.


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